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Duvenbeck Transport GmbH baut alten Firmensitz aus!

Pressemitteilung BBV Mediengruppe 31.08.2016:
Dingden - Der Baufortschritt am Dingdener Standort der Duvenbeck Transport GmbH ist unübersehbar. An der Römerstraße investiert das Logistikunternehmen, das seit Oktober 2005 seinen Sitz in Bocholt hat, 3,7 Millionen Euro, um den Standort auszubauen, berichtet Geschäftsführer Dirk Bleckmann.

Mit dem Ausbau werden auch die Aufgaben erweitert. Allerdings bedeutet es nicht, dass es dadurch im Gewerbegebiet zu mehr Lkw-Verkehr kommen wird. Vielmehr sollen die Arbeitsabläufe entzerrt werden.

„Die Wiege der Firma“ ist etwas in die Jahre gekommen, sagt der Geschäftsführer, der die Standorte Dingden und Leipzig betreut. Das alte Werkstattgebäude wurde abgerissen, ein doppelt so großer Neubau ist an dieser Stelle entstanden. Drei Fahrgruben und eine Waschstraße sind in der Halle untergebracht. Daneben wird die Tankstelle neu gebaut.

Der Neubau des Werkstattbereichs ermöglicht es auch, den Betrieb auszuweiten. Derzeit ist die Werkstatt bis 17 Uhr offen, sagt Bleckmann: „Das bringt uns schon mal in enge Zeitnot.“ Künftig soll in Schichten bis 22 Uhr gearbeitet werden. Das bedeutet auch, dass sich die Zahl der Mechaniker auf 16 verdoppeln wird. Die Werkstatt ist dabei nicht nur für den eigenen Fuhrpark vorgesehen, sondern auch für die Fahrzeuge von Kunden. An anderen Standorten in Deutschland hat die Gruppe zwar auch Werkstätten, aber nur für kleinere Tätigkeiten. Ansonsten arbeite man mit Dienstleistern zusammen, so der Geschäftsführer.

Das benachbarte Bürogebäude steht noch als Rohbau, soll aber zum Jahresende fertig sein, wenn der „Handwerker-Gott“ mitspielt, sagt Bleckmann schmunzelnd. Hier werden auf einer Grundfläche von 1400 Quadratmetern die Mitarbeiter aus dem alten Gebäude einziehen. Im Erdgeschoss kommt der operative Teil der Duvenbeck Transport GmbH unter. Von hier aus werden die Gebiete Rhein-Ruhr sowie Nord- und Ostdeutschland betreut. Unter anderem lässt sich hier jedes Fahrzeug und jede Sendung verfolgen.

Im oberen Geschoss wird die Fahrerakademie, die derzeit noch in Bocholt beheimatet ist, untergebracht. Es sei sinnvoll, die Fahrerschulung auch dort durchzuführen, wo die Lkws stehen, sagt Bleckmann. Hier können in Zukunft Stapelscheine ausgestellt werden, aber auch die Modulschulung, die für gewerbliche Kraftfahrer verpflichtend ist, wird hier durchgeführt. Ein wichtiger Aspekt ist für die Duvenbeck-Logistik zum Beispiel das Kraftstoff sparende Fahren. Auch die Arbeitnehmerüberlassung soll im neuen Verwaltungstrakt Platz finden.

Ausbauen will die Spedition die Fahrerakquise. Dazu wird dann das alte Bürogebäude als „Pension“ umgebaut. Es wird zunehmend schwieriger, Kraftfahrer aus Deutschland zu bekommen, obwohl man sie bevorzugt einstellen würde, sagt Bleckmann. „Die Leute wollen nicht mehr im Fernverkehr fahren“, bedauert er. Zunehmend gewinnen deswegen Kraftfahrer aus Spanien oder Polen Bedeutung. Duvenbeck holt sie nach Deutschland und bildet sie aus. In der Zeit, in der sie noch keine eigene Wohnung haben, sollen sie dann an der Römerstraße wohnen. In dieser Zeit hilft die Firma den neuen Kräften auch dabei, sich ins gesellschaftliche Leben zu integrieren. Bislang standen dafür nur drei Räume zur Verfügung, künftig sollen es dann zwölf sein.